Klimaschutz heißt Regenwaldschutz
Mit dem Abkommen von Cancún bekommt der internationale Klimaschutz einen neuen Impuls. Besonders positiv ist, dass sich die Weltgemeinschaft auf Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes und zur Verhinderung von Landnutzungsänderungen geeinigt hat.
Regelungen in den Regionen verhindern Landnutzungsänderungen
Die Vereinten Nationen setzen auf eine Problemlösung in den betroffenen Regionen: Sie fordern die Entwicklungsländer auf, nationale Strategien und Aktionspläne zum Regenwaldschutz zu entwickeln. Die Verantwortung der Industriestaaten besteht darin, diese Bemühungen zu unterstützen. Nach Ansicht der deutschen Bioethanolwirtschaft ist dieser regionale Ansatz der richtige Weg, um die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen. Nur durch direkt wirkende Gesetze und Regelungen in den betroffenen Staaten können Landnutzungsänderungen wirksam bekämpft werden.
Bilaterale Abkommen für nachhaltige Biokraftstoffe
Die deutsche Bioethanolwirtschaft fordert, die in der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien 2009/28/EG vorgesehenen internationalen Vereinbarungen jetzt zu konkretisieren und klimaschädliche Landnutzungsänderungen durch Abkommen der EU mit den Staaten, die Biokraftstoffe produzieren, zu bekämpfen. Biokraftstoffe übernehmen damit eine Schlüsselrolle im internationalen Klimaschutz: In diesen Vereinbarungen muss geregelt werden, dass Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes in Risikoregionen durchgesetzt werden – andernfalls dürfen keine Biokraftstoffe in die EU exportiert werden.
Kontakt:
Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V. (BDBe)
Carola Wunderlich
Tel.: 030/3 01 29 53 13
wunderlich@bdbe.de
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